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Der Edelmetall- und Rohstoffsektor in Ihrem Depot - Baker Steel im Interview

Der Edelmetall- und Rohstoffsektor in Ihrem Depot - Baker Steel im Interview

Welche Metalle werden für den innovativen Wandel benötigt und wie stark sollte der Edelmetall/Rohstoffsektor in Ihrem Depot vertreten sein?

Baker Steel besitzt umfassende Erfahrung mit der Verwaltung von Fonds, die im Rohstoff-, Gold- und Edelmetallsektor investieren. Ihr Anlageverwaltungsteam verfügt über einen ausgeprägten fachlichen Hintergrund in den Bereichen Geowissenschaften, Bergbau, Geologie und Maschinenbau. Die Fondsmanager und Analysten unternehmen regelmäßig Recherchereisen in alle Welt in unterschiedliche Regionen wie China, Afrika, Kanada und Australien, um Anlagemöglichkeiten mit attraktiven Wachstumsperspektiven und Fundamentalwerten aufzuspüren. Mit Niederlassungen in London und Sydney können sie die Weltmärkte rund um die Uhr abdecken.

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1. Welchen Anteil sollte der Edelmetall/Rohstoffsektor in einem Portfolio haben?

Das hängt primär von der individuellen Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont eines jeden Investors ab. Allerdings kann man aufgrund zahlreicher wissenschaftlicher Studien grundsätzlich sagen, dass Portfolios ihr Risiko/Ertrags-Verhältnis verbessern, wenn Gold, bzw. Edelmetalle allokiert werden. Die Bandbreite, die wir bei Anlegern beobachten bewegt sich zwischen 3% und 15%. Dazu gehören auch Edelmetallaktien. Was Rohstoffe angeht, muss man auf andere Faktoren achten, beispielsweise wie stark einzelne Rohstoffe mit Wirtschaftswachstum korrelieren oder inwieweit säkulare Trends ausgenutzt werden. Hier ist es schwerer, generelle Regeln bezüglich einer Investition aufzustellen.

2. Wie verträgt sich die aktuelle wirtschaftspolitische Lage mit einem Edelmetall- oder Rohstoffinvestment?

Gold gilt seit jeher als stabile Anlage in Zeiten politischer Verwerfungen und langsameren Wirtschaftswachstums, bzw. einer Rezession. Vor allem aber korreliert der Goldpreis historisch negativ mit niedrigen Realzinsen (Nominale Zinsen minus Inflation). Diese Situation ist zurzeit gegeben und wir sehen hier keine Zeichen, dass sich dies bis auf weiteres ändert. Rohstoffe, die stark von Wirtschaftswachstum abhängen, wie Eisenerz oder Öl haben in der Tendenz weniger Kursphantasie als Metalle wie Nickel oder Kupfer, die von säkularen Trends, wie dem Ausbau von erneuerbaren Energien, Elektromobilität oder industrielle Batteriespeicherung profitieren.

3. Welche Metalle sind aktuell besonders interessant/vielversprechend?

Das sind neben Edelmetallen, insbesondere sogenannte Batteriemetalle wie Nickel, Lithium oder Vanadium. Darüber hinaus sind Metalle wie Kupfer wichtig für den Netzausbau, andere Spezialmetalle wie Zinn werden für höherwertigen Stahl verwandt, Wolfram und Gold und braucht man in der Elektronik und Silber ist der Hauptbestandteil von Solarpanels.

4. Wie finde ich als Investor die besten Edelmetallaktien?

Als Privatinvestor und selbst als professioneller Investor ist es schwierig, ohne die notwendigen Spezialkenntnisse in diesem Sektor erfolgreich anzulegen. Passive Instrumente wie ETFs haben in der Vergangenheit weniger Ertrag erzielt als viele aktive gemanagte Fonds. Daher sind wir der Auffassung, dass Anleger gut daran tun, einen Ihrem Risiko/Ertragsprofil entsprechenden aktiven Fonds auszuwählen. Als Branchenprofessionelle haben wir die Möglichkeit, regelmäßig an Konferenzen im Rohstoffsektor teilzunehmen und uns ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen, das uns bei der Ideenfindung und der Identifizierung neuer Anlagemöglichkeiten unterstützt. Auch die Umsetzung weltweiter Recherche-Besuche z.B. von Minenunternehmen ist für uns von hoher Relevanz, damit sich unsere Experten vor Ort ein Bild machen können. Hierbei ist die Kombination aus umfassender Materialexpertise und Spezialwissen zu den betriebswirtschaftlichen Besonderheiten im Rohstoffsektor entscheidend. Alle Mitglieder unseres Anlageteams haben daher neben Ihrer Qualifikation im Portfoliomanagement und der Analyse einen akademischen Hintergrund im Geologie oder Bergbausektor.

5. Wie sieht ein typischer Anleger Ihrer Fonds aus?

In Bezug auf den Edelmetallaktienfonds (Bakersteel Precious Metals Fund) ist die Anlegerschaft mittlerweile sehr differenziert. Von daher gibt es nicht den "typischen" Investor. Jedoch sind die Motivationen in bestimmten Anlegersegmenten ähnlich (ob Besorgnis vor allgemeinen Marktkorrekturen bei Privatinvestoren oder Vermögensverwaltern, einer positiven Aussicht für den Sektor bei Dachfonds oder Family Offices bis hin zu einem höheren Diversifikationsgrad bei institutionellen Investoren). In Bezug auf den Electrum Fonds gibt es Investoren, die die dahinterstehende Strategie als eine erfolgversprechendere Variante eines breit anlegenden Minenfonds betrachten, andere Anleger sind besonders von den Wachstumsaussichten bestimmter Branchen wie KI, Automation oder erneuerbare Energien überzeugt, da in diesen Bereichen Batterie- und Spezialmetalle von entscheidender Bedeutung sind.

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