Paul Skiba

Vita

  • BSc. Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim und des University College Dublin
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  • MSc. Mathematical Trading and Finance der Cass Business School London (Distinction)
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  • Seit 2015 im Risikomanagement der BPM – Berlin Portfolio Management

Tätigkeitsschwerpunkte

Paul Skiba studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und am University College Dublin sowie Finanzmathematik an der Cass Business School in London. Im Rahmen seiner Tätigkeit im Risikomanagement des unabhängigen Vermögensverwalters BPM – Berlin Portfolio Management erarbeitet er Absicherungskonzepte auf Portfolioebene und bewertet den Einsatz quantitativer Investmentstrategien.  Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig Fachartikel zur Risikomessung und ist Mitentwickler einer UCITS-fähige Multi-Asset Investmentlösung auf Grundlage der Extremwerttheorie.

Im Fokus

Herr Skiba, seit wann verstärken Sie den Vermögensverwalter BPM – Berlin Portfolio Management (BPM) und mit welchen Leistungen überzeugen Sie Mandanten und Fondsinvestoren ganz besonders?
Seit 2015 bin ich Teil des zehnköpfigen Teams der BPM, welches mit Individualität, solider handwerklicher Herangehensweise, Unabhängigkeit und Innovationskraft seit der Gründung erfolgreich Mandanten und Investoren im In- und Ausland betreut. Wenn Sie langjährige Mandaten befragen, werden insbesondere das innovative Risikomanagement sowie der Mut zu (noch) unpopulären Entscheidungen abseits des „Mainstreams“ geschätzt.

Wie kam es zu Ihrer Affinität zum Risikomanagement und der Herangehensweise „Schwarze Schwäne“ zu identifizieren und zugleich bewerten zu wollen?
Als Mathematiker ist man zunächst faul und kritisch. Um beiden Eigenschaften etwas Gutes abzugewinnen, habe ich mich auf die Betrachtung gängiger Herangehensweisen bei der Bewertung von Risiken fokussiert, und dabei Wert darauf gelegt, bekannte Fehler nicht zu wiederholen. Ein gutes Risikomanagement sollte einfach sein und darf genau deshalb kritische Punkte wie substanzielle Verlustrisiken außerhalb der Norm nicht vernachlässigen. Hinterfragen Sie den Dschungel aus Risikokennzahlen kritisch, finden Sie schnell einen gemeinsamen blinden Fleck: den „schwarzen Schwan“. Diese seltenen Ereignisse wird es immer geben, aber von Unvorhersehbarkeit darf man dabei erst sprechen, wenn man sich auch fernab der „Normalfälle“ umgesehen hat. Solche sogenannten Extremrisiken sind nämlich durchaus messbar und im Risikomanagement von hoher Bedeutung.

Welche Parameter sind bei der Auswahl von Titeln – unter Heranziehung der Einschätzung von extremen Ereignissen - von besonderer Bedeutung?
Um das uns anvertraute Vermögen von Mandaten und Investoren gegen eintretende Extremrisiken zu wappnen, müssen die ausgewählten Anlageinstrumente schon optimal aufeinander abgestimmt sein. Durchdachte Diversifikation – also Streuung des Risikos – ist das klassische Fundament auch unserer Anlagestrategie. Jede strategische Investmententscheidung erfolgt vor diesem Hintergrund. In einem zweiten Schritt erfolgt die Messung der „Verwundbarkeit“ jeder einzelnen Assetklasse auf Grundlage von Extremwertmodellen. Das daraus entstehende Portfolio ist sowohl breit aufgestellt, als auch auf Extremereignisse eingestellt und navigiert unsere Mandanten durch jede Großwetterlage der Märkte.

Das Märchen vom Schwarzen Schwan
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