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Der Paladin-Check: Top- und Flop-Aktien Teil 1

Der Paladin-Check: Top- und Flop-Aktien Teil 1

ANLAGESTRATEGIE DES PALADIN ONE

Der Paladin ONE ist ein Aktienfonds, der primär in Aktien aus dem deutschsprachigen Raum investiert (D-A-CH). Eine benchmarkorientierte Denkweise wird bewusst vermieden. Der absolute Vermögenserhalt steht im Vordergrund.

Wir verfolgen zwei Ziele:

1. eine durchschnittliche Performance von 10% p.a. im langjährigen Durchschnitt
2. bei einer im Vergleich mit gängigen Aktienindizes deutlich geringeren Volatilität.

Der Fonds investiert ausschließlich auf Basis von eigenem Research in ein konzentriertes Portfolio aus 15 bis 25 Aktien.

Aktienverlauf auf Bildschirm

Der dem Paladin ONE zugrunde liegende selbst entwickelte, stringente Investmentansatz setzt auf drei Säulen: Value-Aktien, Sondersituationen und Liquidität.

Value-Aktien sind unserer Definition nach unterbewertete Unternehmen mit der Fähigkeit, nachhaltig positive Zahlungsströme zu generieren (Free Cashflow). Die Auswahl geeigneter Unternehmen erfordert im ersten Schritt die Analyse großer Datenmengen. Hierbei profitieren wir von einer großen und sukzessive weiter wachsenden Wissensdatenbank. Die Analyse potentieller Zielunternehmen erfolgt mit unserem selbst entwickelten Analysetool. Hinzu kommen Gespräche mit dem Management der Zielunternehmen. Jede Investmententscheidung wird im Rahmen eines internen Dokuments ausführlich verschriftlicht.

Sondersituationen (sogenannte Special Situations) bilden die zweite Säule unseres
Anlagekonzeptes. Durch die Investition in Sondersituationen gewinnt das Portfolio deutlich an Planbarkeit und Stabilität. Um diese Situationen richtig zu erkennen, zu bewerten und treffsicher zu nutzen, bedarf es langjähriger Erfahrung und sehr spezieller juristischer Kenntnisse. Das Paladin-Team verfügt über den wertvollen Erfahrungsschatz von mehr als 150 analysierten Sondersituationen.

Eine stark atmende Liquidität ist die dritte Säule unserer wertorientierten Anlagestrategie. Diese sichert in Phasen von verstärkten Kursbewegungen die Wertentwicklung des Fonds gegen zu starke Kursschwankungen ab und dient gleichzeitig als trockenes Pulver für neue Opportunitäten.

 

KONSTANT BESSER: PALADIN ONE SCHLÄGT DIE GROßEN INDIZES

10 Prozent Wertsteigerung pro Jahr im langfristigen Durchschnitt. Und dies bei einer Volatilität, die deutlich unter der Schwankungsbreite großer Indizes liegen soll – das sind die beiden Ziele, die wir mit dem Fonds Paladin ONE verfolgen.

Eine Wertsteigerung von insgesamt 69,15 Prozent seit November 2014 (Abschluss der Restrukturierung) entspricht im Durchschnitt einer Rendite von rund 11 Prozent pro Jahr. Unser selbstgestecktes Renditeziel haben wir damit über den gesamten Zeitraum erreicht. Auch das extrem schwache Börsenjahr 2018 konnte daran nicht rütteln.

Apropos rütteln: wie stabil stand der Paladin ONE im Vergleich zu den großen Indizes denn wirklich? Die folgende Grafik gibt eine eindrucksvolle Antwort:

Natürlich gibt es kaum eine Schnittmenge zwischen dem Portfolio des Paladin ONE und insbesondere internationaler Indizes. Sie sind dennoch in der Grafik enthalten, weil sie für einen Investor, der in die Anlageklasse Aktien investieren möchte, grundsätzlich eine Alternative zu unserem Fonds darstellen.

Das Ergebnis kann sich performanceseitig sehen lassen! Der Paladin ONE schneidet über fünf Jahre deutlich besser ab als DAX, CDAX, STOXX 600 und der MSCI World, liegt gleichauf mit dem MDAX und etwas schlechter als der SDAX.

Unser Fonds hat dieses gute Ergebnis jedoch mit deutlich mehr Stabilität erreicht als die großen Indizes. Die Volatilität war nur etwa halb so hoch, womit auch unser zweites Ziel klar erfüllt ist.

 

TRANSPARENZ TOTAL - DIE PERFORMANCE-ATTRIBUTION 2019

Die nachstehende Grafik zeigt abschließend den Performance-Beitrag der einzelnen Portfolio-Positionen zur Wertentwicklung des Paladin ONE im Jahr 2019. Blau zeigt die positiven Beiträge, rot die negativen. Hellere Farbvarianten markieren dabei jene Unternehmen, die wir im Laufe des letzten Jahres vollständig veräußert haben. Damit sind sie aktuell nicht mehr Bestandteil unseres Fonds.

Die Säule Sondersituationen haben wir der Übersichtlichkeit halber in einer Position zusammengefasst. Mit dieser Säule konnten wir im abgelaufenen Jahr einen Performance-Beitrag von knapp 1,2 Prozent erzielen und nebenbei das Gesamtportfolio verlässlich stabilisieren. Und das in einem Jahr, das in puncto Sondersituationen eher wenig Spannendes zu vermelden hatte. Maßgeblich für unseren Erfolg waren hier in erster Linie innogy, McKesson Europe und OSRAM Licht.

Bevor wir näher auf die Gewinner und Verlierer der Value-Säule eingehen, eine kurze Notiz zu zwei vermeintlich unscheinbaren Positionen:

Blue Elephant Energy AG. Die außerordentlich positive operative Entwicklung der Gesellschaft haben wir kürzlich in einem Update skizziert. Gleichzeitig zeigt die obige Grafik für diese Portfolioposition jedoch einen Performance-Beitrag von glatt 0 Prozent.

Wie passt das zusammen? Ganz einfach: es gibt keinen Börsenkurs, der die positive Entwicklung abbilden könnte. Es hat keine Kapitalmaßnahme stattgefunden, aus der sich ein belastbarer Wert hätte ableiten lassen. Und es gab keine anderweitigen Transaktionen in der Aktie, die einen unabhängigen Wertmaßstab hätten liefern können. Zugegeben, wir hätten vor dem Jahreswechsel einen Teil unserer Aktien an verschiedene Investoren oberhalb unseres eigenen Einstands verkaufen können. Aber auch hiervon haben wir Abstand genommen. Zu wenig belastbar erschien uns die Preisbildung, ohne die schöne Entwicklung des Jahres 2019 in einem offiziellen Jahresabschluss dokumentiert zu sehen. Aus diesem Grund halten wir es wie der konservative Kaufmann: wir betrachten unseren Wertansatz durch das tolle Jahr 2019 nach unten voll abgesichert und bewerten die Aktien des blauen Elefanten nach wie vor (noch) mit unseren historischen Anschaffungskosten.

„Der Rest“. In diesem Sammelposten verstecken wir keine Positionen, die wir vorenthalten möchten. Er beinhaltet lediglich all jene Titel, die – im positiven wie im negativen – weniger als 40 Basispunkte Performance-Beitrag geleistet haben. Ein geringer Performance-Beitrag sollte an dieser Stelle allerdings nicht mit „weniger attraktiv“ gleichgesetzt werden. Denn diese Position beinhaltet ein gutes halbes Dutzend Unternehmen, die wir erst relativ frisch im Fonds haben. Titel also, die mangels Zeit noch keine visible Wertsteigerung haben zeigen können – an die wir aber selbstverständlich eine positive Erwartung knüpfen. Wir wollen nichts vorwegnehmen, halten es aber für wahrscheinlich, dass bereits im nächsten Investorenbrief Spannendes zu lesen sein wird. Die Stichworte "deutsche Preisbindung bei Medikamenten" und "das neue elektronische Rezept" geben vielleicht einen ersten Hinweis.

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