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Update: Familienunternehmen in Europa

Update: Familienunternehmen in Europa

Der CONREN – Generations Family Business Equity setzt auf das Potenzial von börsengelisteten europäischen Familienunternehmen. Der Fonds ist gerade 3 Jahre alt geworden – neben der größten Pandemie seit 100 Jahren stellt der Krieg in der Ukraine nun den größten Konflikt in Europa seit 75 Jahren. Wie gehen Sie damit um?

Erdkugel

Es sind in der Tat sehr ungewöhnliche, schwierige und vor allem tragische Zeiten voller menschlichem Leid. Erst die COVID19-Krise mit vielen Toten und ungesehenen Einschränkungen und nun die Bilder, Nachrichten, Flüchtlinge aus der Ukraine – mitunter schwer zu ertragen. So ist es dieser Tage schwer über Dinge wie die möglichen Auswirkungen des Krieges auf die Weltwirtschaft und Finanzmärkte zu sprechen.

Wir erleben bewegte Zeiten. Menschen mussten sich mit ganz neuen Umständen engagieren und entsprechend sehr schnell, teilweise in extremer Art und Weise umstellen. Einer der zentralen Gründe für uns, als Investoren auf Familienunternehmerinnen und Familienunternehmer zu setzen, ist aber ja gerade die Stärke von Familienunternehmen, Krisen nicht nur zu überstehen, sondern als strategische Chance zu sehen und zu nutzen. Ihre auf dem Ziel der „Enkelsicherheit“ basierende langfristige Ausrichtung ist hierbei zentral. Dazu kommt die größere Interessenharmonie zwischen Unternehmenslenker und Investoren. Gerade in Zeiten von Wandel und Brüchen sowie in schwierigen Zeiten ist das ein großer Vorteil.

Diese langfristige Ausrichtung haben wir für den CONREN – Generations Family Business Equity übernommen. Das „Generations“ im Namen spielt darauf an, dass Familienunternehmen oft für die nächste Generation arbeiten – das drücken wir gerne mit dem Wort „Enkelfähigkeit“ aus.

Wir brauchen einen Dreiklang der Langfristigkeit für den Anlageerfolg: Sie muss von den Familienunternehmerinnen und Familienunternehmer, in deren börsengelistete Unternehmen wir investieren, von uns als Investoren und Fondsmanager sowie von den Investoren und Investorinnen des CONREN – Generations Family Business Equity verinnerlicht und gelebt werden. Dann haben wir eine gute Chance auf langfristigen Anlageerfolg. Denn die Krisenfestigkeit und Qualität zeigt sich nicht immer sofort in den Zahlen oder in Aktienkursen. Der Aktienmarkt berücksichtigt das mitunter erst nach einer Weile. Das müssen wir als Investoren abwarten können. Als Unternehmer wissen wir, dass wir den Familienunternehmen Zeit geben müssen, Chancen zu realisieren und Risiken zu bewältigen.

Das hat in diesen ersten drei Jahren seit Fondsauflage gut geklappt. Der Fonds hat vom 18. Januar 2019 bis zum 17. Januar 2022 um 56,62% zugelegt (Total Return Rendite der I A Tranche). Breite Aktienindizes in Europa konnten dagegen nur um 44,07% steigen (vgl. MSCI Europe Net Total Return Index (Euro)).  Wir haben zum Fondsstart das Portfolio langsam aufgebaut und waren zum 3. Mai 2019 voll investiert. Vom 3. Mai 2019 zum 17. Januar 2022 konnte der CONREN – Generations Family Business Equity um 47,92% zulegen (Total Return Rendite der I A Tranche) - Breite Aktienindizes in Europa konnten dagegen nur um ca. 30,12% steigen (vgl. MSCI Europe Net Total Return Index (Euro)).  Wir bedanken uns herzlich bei unseren Investoren und Investorinnen und natürlich bei den Familienunternehmerinnen und Familienunternehmern, in deren Unternehmen wir investiert sind.

-Hinweis: Vergangenheitsbezogene Daten bilden keinen Indikator und keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.-

Die Themen Stärke im Wandel und gleichzeitig Krisenresistenz werden in unserem Wirtschaftssystem immer top aktuell sein. Denn die einzige Kontinuität in der Wirtschafts- und Börsengeschichte liegt im stetigen Wandel und der Wiederkehr von Krisen.

Was können sie uns von den Portfoliounternehmen berichten?

Wir sind in verschiedene Zukunftsthemen investiert; so z.B. in Volkswirtschaft 4.0: Industrie, Logistik, Konsument 4.0, Hidden Champions, Halbleiter und Sensoren, steigende Kaufkraft in den Emerging Markets, Energiewende, Nachhaltigkeit, Digitalisierung im Gesundheitswesen, Global Brands, Collaboration Software, Re-Opening inkl. Nachlassen von Lieferkettenproblemen, Fiskalprogramme, alternde Gesellschaft, künstliche Intelligenz. Dazu haben wir einen Mix von großen Unternehmen und einigen kleineren, von versteckten Hidden Champions und zu Global Leaders.

Wir sind zum Beispiel in Logistikunternehmen investiert, die unabhängig davon gewinnen können, was oder wer Sie beliefert. Dazu in Hersteller von Sensoren und Mikrochips, die zum Beispiel in Autos der Zukunft gebraucht werden, egal wer dieses Auto wo kauft oder fährt, ob es in China, den USA oder Europa hergestellt wird, egal ob elektrisches Auto oder Benziner und auch egal ob es von Tesla, Mercedes oder welchem OEM auch immer gebaut wird.

Die Berichtsaison für das 4. Quartal 2021 inklusive entsprechendem Ausblick verlief für Europa insgesamt besser als vom Markt erwartet. Allerdings gab es auch die ein oder andere Enttäuschung. Schon leichte Verfehlungen bei Umsatz oder Margen beziehungsweise nicht genug Zuversicht in die Zukunft hat der Markt mitunter brutal und aus unserer Sicht oftmals überproportional hart abgestraft. 

Wie erwartet gewinnen Margenentwicklung und Bewertungsniveaus an Bedeutung. Der Margendruck nimmt aufgrund steigender Kosten merklich zu. Wir haben entsprechend schon vor einigen Monaten das Portfolio analysiert, um besser zu verstehen, welche Portfoliounternehmen in Zeiten höhere Kosten die Möglichkeiten haben, selber Preiserhöhungen durchzusetzen. Teilweise haben Portfoliounternehmen bereits ihre Preise erhöht und teilweise wurden Preiserhöhungen für die nächsten Monate angekündigt. Dazu gewinnen Kostenmanagement und die Priorisierung von Umsätzen mit höheren Margen weiter an Bedeutung. 

Wir sehen dazu Rekordauftragsbestände in einer ganzen Reihe von Portfoliounternehmen. Vielerorts kann das volle Umsatzpotenzial aktuell nicht voll ausgeschöpft werden. Bei einem Portfoliounternehmen im Automotive-Bereich waren es zum Beispiel 20% weniger als der Potenzialumsatz aufgrund von Lieferengpässen - vor allem bei Halbleitern. Unser Portfoliounternehmen mit Hotels, vor allem in Europa und Amerika, gekauft in einer der Höhen der COVID-Krise, erwartet diesen Sommer einen Rekordumsatz – die Nachfrage ist in den letzten Monaten in die Höhe geschossen. In der Mode sehen wir hohe Wachstumsraten auf Lockdowns folgen, Umsätze über denen vor COVID19, hohe Margen und einen extremen Ausbau des Online-Geschäfts. Auch im Gesundheitswesen kehrt vieles nun endlich (und hoffentlich endgültig) wieder zur Normalität zurück – es werden keine Operationen und Patiententermine mehr verschoben, Krankenhäuser müssen nicht große Teile ihrer Kraft auf COVID-19 konzentrieren. Die mitunter langen Wartelisten werden abgearbeitet.

Wie groß ist Ihr Exposure in Russland und der Ukraine?

Wir haben im CONREN – Generations Family Business Equity keine russischen Aktien. Zwar gibt es eine ganze Anzahl von russischen Unternehmen in unserem Anlageuniversum, aber auch aus ESG-Gründen und Risikomanagement-Überlegungen haben wir nicht in diese investiert. Die Umsätze unserer Portfoliounternehmen in Russland und der Ukraine sind ebenfalls begrenzt.

Das Risiko für Aktien generell und in unserem Portfolio aus dem Ukraine-Krieg liegt aber auch eher in einem resultierenden Wachstumseinbruch, (und parallel) höhere Inflation und damit Zinsen aufgrund höherer Energie- (direkt und über Zwischenprodukte), Nahrungs- und Rohstoffpreise sowie weiterer Störungen von Lieferketten. Für Wirtschaft und Märkte bleibt die Gretchenfrage, ob der Konflikt zeitlich und vor allem regional begrenzt bleibt.

Was ist von Familienunternehmen im Jahr 2022 zu erwarten? Auch im Hinblick auf die Corona-Krise und den Krieg zwischen Russland und der Ukraine?

Der Krieg trifft die Weltwirtschaft zu einem Zeitpunkt, in dem gerade neues Momentum im Post-Covid-Aufschwung zu erkennen war: Die Covid-Einschränkungen werden merklich weniger, die Einkaufmanager-Stimmung steigt deutlich, genau wie Konsumentenausgaben oder Urlaubsbuchungen. Dazu war vielerorts eine Lockerung von Lieferkettenengpässen zu verzeichnen, die Arbeitsmarktzahlen entwickeln sich weiter positiv, viele Unternehmen haben hohe Barmittelbestände und so weiter.

Der Krieg trifft Finanzmärkte aber auch in einer Zeit, in der die Angebotsseite von Rohstoffen und Nahrungsmitteln bereits angespannt ist und in einer Zeit, in der Märkte bereits mit der Unsicherheit von zwei Phasenwechsel kämpfen: Die Politikwende von Notenbanken und das in greifbare Nähe gerückte Ende der COVID-Einschränkungen (auch wenn in einigen Teilen der Welt die Lage und Aussichten nach wie vor angespannt sind; vor allem in China sind Covid-bedingte Lieferkettenproblem weiterhin möglich, – aber auch in Europa haben wir weiter mit Covid zu kämpfen. Es gibt zwar weniger schwere Verläufe, aber aufgrund der hohen Infektionszahlen eben hohe Krankenstände in den Unternehmen.)

Wie stellen Sie sich im CONREN – Generations Family Business Equity in der aktuellen Situation auf?

In Zeiten von erhöhter Unsicherheit sollten wir uns als Anleger wieder zurück auf das Wesentliche konzentrieren: Unser Ziel für den CONREN – Generations Family Business Equity ist es über den gesamten Zyklus outzuperformen. Wir sehen diese langfristige Ausrichtung gerade in Zeiten von Unsicherheit an den Märkten als einen großen Vorteil. Aus dieser langfristigen Ausrichtung und der angestrebten Interessenharmonie mit den Familienunternehmerinnen und Familienunternehmern in den Zielunternehmen resultiert eine Konzentration auf typische Stärken von Familienunternehmen – wie zum Beispiel ein Fokus auf starke Bilanzen. Unsere Einzeltitelauswahl zielt dazu darauf ab, Unternehmen mit zukunftsfähigen Produktportfolios und starken Markpositionen herauszufiltern.

Wir fühlen uns in dieser Marktphase mit der aktuellen Balance von Investmentthemen, von Wachstums- und Value-Werten sowie großen und mittelgroßen Unternehmen, von Hidden Champions und Global Leaders wohl. Wir haben unsere Positionierung über die letzten Monate angepasst und unter anderem Wachstumstitel gegen Value-Titel getauscht sowie IT-Titel abgebaut. In der aktuellen Positionierung halten wir ca. 60% zyklische Werte, ca. 10% IT-Werte und ca. 12% Small Caps. Die durchschnittliche Marktkapitalisierung im Portfolio beträgt 35 Mrd. Euro.

Wir sind trotz der aktuellen Risiken und den größeren Schwankungen an den Märkten nach wie vor überzeugt, dass - gerade in diesem Umfeld - ein langfristig ausgerichtetes und diversifiziertes Portfolio von ausgesuchten Familienunternehmen in Europa ein gutes Investment in die Zukunft darstellen kann. Welche Aktien haben langfristig in welchen Zukunftsszenarien die besten Aussichten? Welche Risiken können wir in der Portfoliokonstruktion adressieren? Wie können wir die großen Verlierer vermeiden? Wir bleiben langfristig ausgerichtet und müssen kurz- und mittelfristige Verwerfungen aushalten können. Wir müssen den Familienunternehmerinnen und Familienunternehmern Zeit geben, Probleme zu lösen und Chancen zu realisieren. Den Märkten müssen wir Zeit geben, sich zu beruhigen und Qualität zu erkennen. 

 

Verbindliche Grundlage für den Kauf des Fonds sind die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID), der jeweils gültige Verkaufsprospekt mit dem Verwaltungsreglement bzw. der Satzung, der zuletzt veröffentlichte und geprüfte Jahresbericht und der letzte veröffentlichte ungeprüfte Halbjahresbericht, die in deutscher Sprache kostenlos bei der IPConcept (Luxemburg) S.A. (société anonyme), 4, rue Thomas Edison L-1445, Strassen, Luxembourg, (siehe auch www.ipconcept.com) erhältlich sind. Die steuerliche Behandlung ist von den individuellen Verhältnissen jedes einzelnen Anlegers abhängig. Dieser Artikel ist eine Werbemitteilung, dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar. Hinweise zu Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt. Es kann keine Zusicherung gemacht werden, dass die Anlageziele erreicht werden. Dieser Artikel wendet sich ausschließlich an Interessenten in den Ländern, in denen der genannte Fonds zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Der Fonds wurde nach luxemburgischem Recht aufgelegt und ist in Luxemburg und Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Der Fonds darf in den Vereinigten Staaten von Amerika ("USA") sowie zugunsten von US Personen nicht öffentlich zum Kauf angeboten werden. Die Dokumente können ebenfalls kostenlos in deutscher Sprache bei der deutschen Zahl- und Informationsstelle, DZ BANK AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank Frankfurt am Main, Platz der Republik, D-60265 Frankfurt am Main, bezogen werden. Der Fonds weist aufgrund der Zusammensetzung seines Portfolios oder der verwendeten Portfoliomanagementtechniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h. der Anteilpreis kann auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und unten unterworfen sein. Außerdem kann bei Fremdwährungen die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb der Anteile ihrer Organismen für gemeinsame Anlagen getroffenen hat, gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU aufzuheben. Weitere Informationen zu Anlegerrechten sind auf der Homepage der Verwaltungsgesellschaft (www.ipconcept.com) einsehbar. https://www.ipconcept.com/ipc/de/anlegerinformation.html

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