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Mann vor Kühen

GLS AI – Mikrofinanzfonds

Finanzielle Inklusion weltweit - Bankdienstleistungen für jede*n

Eine kambodschanische Verkäuferin, eine Familie in der Mongolei, ein Mechaniker aus Pakistan: Gemeinsam haben diese Menschen, dass sie sich einen Zugang zu Krediten aber vor allem zu verlässlichen Sparangeboten und Versicherungen wünschen.

Der Ansatz des GLS Alternative Investments – Mikrofinanzfonds ist es, jedem Menschen, unabhängig von seinem Lebensort, den Zugang zu gängigen Bankdienstleistungen zu ermöglichen. Hierfür finanziert der Fonds Mikrofinanzinstitute (MFI) in Südosteuropa, Lateinamerika, Asien und Afrika.

 

Besonderheiten

  • Eigener Anlagebeirat (legt Positiv- sowie Ausschlusskriterien fest; überwacht deren Einhaltung)
  • jährlicher Investitionsbericht schafft Transparenz bezüglich der Investitionen
  • umfangreiche Kontrollen zum Sättigungsgrad der Kreditversorgung vor Ort
  • Arbeitsweisen, Kreditbedingungen, Management, wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Mikrofinanzinstitute werden geprüft

 

Sorgfältige Prüfung

An die Stelle starrer, mechanischer Bewertungssysteme stellen wir menschliche Einzelfallentscheidungen. Dieser Grundsatz ist in den Werten der GLS Bank verwurzelt und wird bewusst gelebt.

Das GLS Nachhaltigkeitsverständnis haben wir in unseren Anlage- und Finanzierungsgrundsätzen festgehalten. Sie sind Entscheidungsgrundlage für unser gesamtes Investitions-, Anlage- und Kreditgeschäft.

 

Warum in Mikrofinanz investieren?

Mikrofinanz ist für uns die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für Menschen, die sonst keinen Zugang zu klassischen Bankdienstleistungen haben und nicht nur beschränkt auf Mikrokredite an Kleinstkreditnehmer*innen. Für uns gehören dazu finanzielle Basisdienstleistungen wie Kredite, Sparmöglichkeiten, Finanztransaktionen und Versicherungen.

Dieser Vorstellung von Mikrofinanz wollen wir mit dem GLS Alternative Investments - Mikrofinanzfonds Rechnung tragen. Treibende Kraft zur Umsetzung unseres Verständnisses von finanzieller Inklusion ist unser Bekenntnis zum Ursprung der Gesellschaftsform der GLS Bank als eingetragene Genossenschaft. Schließlich leisten die ersten Volksbanken und Raiffeisenbanken vor mehr als 150 Jahren einen entscheidenden Beitrag zur finanziellen Inklusion von kleinen Handwerker*innen und Kaufleuten sowie der ländlichen Bevölkerung im Deutschen Bund.
Durch die Investition in den Mikrofinanzfonds leisten Sie einen Beitrag zur finanziellen Inklusion vieler Menschen weltweit.
Neben der sozialen Rendite kann eine Investition in den Fonds eine positive monetäre Rendite erzielen. Jedoch ist auch bei Investitionen in den Mikrofinanzbereich der Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite zu beachten.
Die Korrelation dieser Anlagen zu klassischen Kapitalmarkt-Angeboten ist grundsätzlich als gering anzusehen.

 

Finanzielle Inklusion – Wie wirkt sie?

Kreditnehmer*innen in Entwicklungsländern benötigen Finanzdienstleistungen nicht nur zur Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit. Sie dienen auch

  • der Verbesserung der Wohnungssituation,
  • der Finanzierung von sozialen Verpflichtungen,
  • der Finanzierung der Aus-/Weiterbildung der Kinder,
  • der Finanzierung landwirtschaftlicher Güter (Eigennutzung und Verkauf),
  • der Refinanzierung aufgenommener Notkredite aus informellen Quellen (Ablösung der horrenden Zinsaufwände).

Das durchschnittliche Einkommen von Kleinstkreditnehmer*innen steigt nicht unbedingt durch die Vergabe von Mikrokrediten. Aber sie können ihre Lebensumstände deutlich verbessern. Die Kredite sind teilweise zweckgebunden und werden eingesetzt, um z.B. Sanitäranlagen auszubauen, ein Dach zu reparieren oder für die Ausbildung der Kinder und die eigene Weiterbildung. Sie ebnen den Weg in die Selbstständigkeit oder ermöglichen die Aufnahme einer formellen Arbeit. Mittel- bis langfristig hat die Aus- und Weiterbildung der nächsten Generation wahrscheinlich den deutlichsten armutsreduzierenden Erfolg.

Außerdem können sich Kreditnehmer*innen über das Subsistenzniveau, also über die reine Sicherung des Lebensunterhalts hinaus, ein Kapitalpolster schaffen. Nicht sofort gebrauchtes Geld kann ggfs. als Sparanlage bei Mikrofinanzinstituten sicher verwahrt werden.

 

Investitionsprozess

  1. Kriterien für Mikrofinanz
    Positiv bewertet werden Mikrofinanzangebote, die an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausgerichtet sind. Auf Basis der Studie „Mikrofinanz in Entwicklungsländern“ hat die GLS Investments Anlagerichtlinien formuliert, die im Kooperationsvertrag mit dem Fondsmanagement festgehalten sind.  
    Prüfende: GLS Investments und Anlagebeirat
     
  2. Prüfung der Mikrofinanzinstitute
    Jedes Mikrofinanzinstitut (MFI) durchläuft einen umfangreichen ökonomischen sowie sozial-ökologischen Prüfprozess. So bewertet das Fondsmanagement u.a. das Geschäftsmodell, die Risikotragfähigkeit und die soziale Mission des MFI. Zudem prüft es das MFI auf seine Integrität und Identität. Strenge Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Korruption müssen etabliert sein.
    Prüfende: Fondsmanagement (FS Impact Finance)
     
  3. Prüfung vor Ort
    Vor Ort führt das Fondsmanagement persönliche Gespräche mit der Geschäftsführung, dem Management, Mitarbeitenden und einzelnen Kund*innen des MFI. Damit werden noch offene Punkte in der Prüfung beantwortet und bereits erhaltene Informationen des MFI verifiziert.
    Prüfende: Fondsmanagement (FS Impact Finance)
     
  4. Investitionsentscheidung
    Das Investment Commitee des Fondsmanagements prüft jedes MFI bevor es eine Investitionsempfehlung abgibt. Im Anschluss entscheidet die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) über die Empfehlung und über die Aufnahme von Kreditverhandlungen.
    Prüfende: Fondsmanagement; KVG (IP Concept)
     
  5. Monitoring durch Anlagebeirat
    Der Anlagebeirat überprüft die Einhaltung der Anlagerichtlinien und entwickelt diese weiter. Neben der GLS Bank und dem Fondsmanagement sind Experten aus den Bereichen Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit vertreten. Der Beirat tagt zweimal jährlich.
    Prüfende: Anlagebeirat

 

Fondsmanagement

Das Fondsmanagement setzt die Anlagerichtlinien und Investitionskriterien des GLS Alternative Investments – Mikrofinanzfonds um und ist damit für das operative Tagesgeschäft des Fonds zuständig. Die FS Impact Finance ist ein spezialisierter und BaFin-regulierter Asset- und Fondsmanager, dessen internationales Team vorrangig in Entwicklungs- und Schwellenländern arbeitet. Die Investment Manager des GLS Mikrofinanzfonds sind unter anderem in Indonesien, Indien, Kenia, Bosnien-Herzegowina und Nicaragua ansässig und verfügen neben langjähriger Erfahrung über ausgeprägte Sensibilität für lokale und regionale Besonderheiten. Klassische Back-Office Funktionen wie Risikomanagement, Portfoliomanagement und Compliance werden im Frankfurter Hauptsitz wahrgenommen; die Büros befinden sich auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management, welche zugleich die Muttergesellschaft ist. Neben Mikrofinanzierung bietet FS Impact Finance Finanzierungslösungen für andere Nachhaltigkeitsthemen wie erneuerbare Energien, Wiederherstellung intakter Waldlandschaften und Abfall-/Kreislaufwirtschaft.

 

Anlagebeirat Mikrofinanz

Er besteht aus Vertreter*innen der GLS Investments, des Fondsmanagements sowie ggf. von der GLS Investments gewählten Expert*innen aus dem entwicklungspolitischen Kontext.

Aufgabe des Anlagebeirats ist es, in regelmäßigen Abständen (zunächst halbjährlich) die Anlagerichtlinien sowie die Zielallokationen des Fonds nach Regionen zu überprüfen und ggf. an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Als Basis der Richtlinien gelten stets die Anlage- und Finanzierungsgrundsätze der GLS Bank.

Der Anlagebeirat prüft auf Grundlage des aktuellen Berichtes des Fondsmanagements halbjährlich die Einhaltung der sozial-ökologischen Ausrichtung des Fonds. So soll sichergestellt werden, dass die Kreditvergabe stets im Einklang mit den Anlagerichtlinien erfolgt und eine möglichst positive Wirkung durch eine stets sinnvolle Allokation des Kapitals in verschiedene Regionen erzielt wird. Der Anlagebeirat ist somit das Kontrollgremium des Fonds.

 

Chancen

  • Teilnahme an der Entwicklung des Mikrofinanzsektors
  • hohe Portfolioqualität durch professionellen Kreditprozess
  • geringe Kursschwankungen
  • Ertragserwartung über Geldmarktniveau
  • stabiles Wachstum der Mikrofinanzmärkte
  • sinnvolle Ergänzung zu anderen Anlageklassen wie Aktien und Renten
  • diversifizierte Vermögensstruktur
  • professionelles Fondsmanagement

Risiken

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko
  • Risiko des Anteilswertrückgangs wegen Zahlungsverzug/-unfähigkeit einzelner Vertragspartner (Kreditrisiko)
  • Wechselkursrisiko
  • operationelles Risiko und Verwahrrisiko z.B. durch äußere Ereignisse wie Naturkatastrophen und Geopolitik
  • Liquiditätsrisiko
  • Risiko durch Änderungen rechtlicher Rahmenbedingunge
  • befristete Rücknahmeaussetzung im Ausnahmefall möglich

Stammdaten

Performancedaten

* Stand: Quelle: IPConcept
Hinweis: Die Werte können jederzeit variieren. Vergangenheitsbezogene Daten bilden keinen Indikator und keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

Portfolio*

Top Ten Werte

* Stand: Quelle: Attrax Financial Services S.A.
Hinweis: Die Werte können jederzeit variieren.

Disclaimer
Verbindliche Grundlage für den Kauf eines Fonds sind die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID), der jeweils gültige Verkaufsprospekt mit dem Verwaltungsreglement bzw. der Satzung, der zuletzt veröffentlichte und geprüfte Jahresbericht und der letzte veröffentlichte ungeprüfte Halbjahresbericht, die in deutscher Sprache kostenlos bei der IPConcept (Luxemburg) S.A. (siehe auch www.ipconcept.com), erhältlich sind. Hinweise zu Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt. Es kann keine Zusicherung gemacht werden, dass die Anlageziele erreicht werden. Grundsätzlich birgt jede Anlage das Risiko eines Kapitalverlustes. Weitere Informationen zu Anlegerrechten sind auf der Homepage der Verwaltungsgesellschaft in deutscher Sprache einsehbar: https://www.ipconcept.com/ipc/de/anlegerinformation.html. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb der Anteile ihrer Organismen für gemeinsame Anlagen getroffenen hat, gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU aufzuheben.