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Eyb & Wallwitz: FONDSREPORTING

Eyb & Wallwitz: FONDSREPORTING

Der Dezember fing an den Börsen, aufgrund der Omikron Unsicherheit, etwas unruhig an, beendete das Jahr aber durch starke letzte Handelstage durchweg positiv. Erfahren Sie, wie sich das auf die Phaidros Funds ausgewirkt hat:

E&W

PHAIDROS FUNDS Balanced

Auch der Phaidros Funds Balanced konnte davon profitieren und je nach Anteilsklasse zwischen +0,16% und +0,31% leicht an Wert zulegen.  

Die Gewinnerliste bei den Aktien wurde im Dezember von den post-Corona Profiteuren angeführt, die zuletzt im November am stärksten verloren hatten. So legte Booking.com um +13% zu, Mastercard um +12%. Ebenfalls +12% im Berichtsmonat hinzugewinnen konnte ein neuer Wert im Portfolio, ICON plc. Das amerikanische Unternehmen mit Hauptsitz in Dublin bietet Labordienste, klinische Studien und regulatorische Unterstützung für die Pharmabranche an. Ein „Spatenhersteller“ für die medizinische Forschung. Am meisten an Wert hatten in diesem Monat JD.com (-20%) und Lululemon (-14%) verloren. Technische Gewinnmitnahmen waren hier der Hauptgrund, nachdem sich beide Werte in den Monaten zuvor sehr gut entwickelten.

Der europäische High Yield Index handelte über den Monat um +0,98% höher. Positiv entwickelten sich die Anleihen der Lufthansa (+4%). Die ersten Studienergebnisse zu einem möglicherweise weniger schwerwiegenden Krankheitsverlauf bei der neuen Variante des Coronavirus sorgte für vorsichtige Entspannung bei den Investoren. Davon konnte auch die Anleihe von Dufry (+2%) profitieren. Neu aufgenommen haben wir eine Anleihe von Thyssenkrupp Elevator, der abgespalteten Aufzugssparte. Das Unternehmen weist hohe Margen und stabile Erträge auf, daher erwarten wir eine planmäßige Reduzierung der aktuell hohen Verschuldung in den nächsten Jahren. Zudem haben wir eine Nachranganleihe von Lenzing, einem führenden Produzenten von Spezialfasern für die Textilindustrie, in das Portfolio aufgenommen. Des Weiteren wurde erneut eine Anleihe von Nemak gekauft. Der Autozulieferer mit Sitz in Mexiko ist führender Produzent von Batteriegehäusen für Elektroautos.

Die Aktienquote liegt mit rund 60% etwas höher als im Vormonat. Die Anleihenquote ist mit 31% auf dem Niveau des Vormonats. Zum Jahresanfang wird es spannend werden zu sehen, ob neues Risikokapital traditionell in die Börsen fließt oder ob sich die Anleger aufgrund der Gemengelage für 2022 erst einmal zurückhalten werden. Soweit es heute absehbar ist, erwarten wir ein gutes Wachstumsjahr für die Unternehmen im Fonds.

PHAIDROS FUNDS Conservative

Der Phaidros Funds Conservative verzeichnete im Dezember, je nach Anteilsklasse, einen Kursgewinn zwischen +0,44% und +0,47%. Der MSCI World Index in Euro handelte zum Monatsschluss um +3,75% höher und der europäische High Yield Index stieg um +0,98%. Die Aktien im Portfolio legten um +1,84% zu. Die Staatsanleihen litten unter dem Zinsanstieg und beendeten den Monat mit einem negativen Ertrag von -2,1%. Gold handelte nahezu unverändert über den Monat, die Unternehmensanleihen legten um +0,97% zu.

Positiv entwickelten sich die Aktien von Booking.com (+13%) und Mastercard (+13%). Die ersten Studienergebnisse zu einem möglicherweise weniger schwerwiegenden Krankheitsverlauf bei der neuen Variante des Coronavirus sorgten für Hoffnung auf eine weitere Erholung der Reisetätigkeit im nächsten Jahr. Auch die Aktien von Eli Lilly (+10%) und Novartis (+10%) konnten kräftig zulegen. Eli Lilly überraschte mit einer nochmaligen Anhebung der Umsatzerwartung für das nächste Jahr aufgrund guter Entwicklungen bei neuen Medikamenten. Novartis beglückte die Investoren mit der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 15 Mrd. USD. Negativ entwickelten sich hingegen die Aktien von Adobe (-16%), ein vorsichtiger Geschäftsausblick für das nächste Jahr verunsicherte die Investoren trotz der Veröffentlichung guter Zahlen für das letzte Quartal.

Im Dezember haben wir die Aktien von Pinterest und Square veräußert. Beide Aktien handelten in den letzten Monaten sehr volatil, dadurch entsprechen sie im aktuellen Umfeld nicht mehr unseren Vorgaben für die Aufnahme in ein konservatives Aktienportfolio. Dafür haben wir mit Adidas und Facebook, kürzlich umbenannt in Meta, zwei neue Aktien aufgenommen, die nach den jüngsten Kursrückgängen unseres Erachtens günstiger bewertet sind. Beide Unternehmen verfügen über eine sehr gute Wettbewerbsposition und erzielen hohe Gewinne, mittelfristig sehen wir zudem weiteres Potenzial. Mit NVIDIA haben wir darüber hinaus eine Position in den führenden Anbieter von Grafikchips aufgebaut. Das Unternehmen dominiert mit seinen Chips bereits den Server- sowie Spielemarkt und wird potenziell auch bei autonom fahrenden Autos eine führende Rolle einnehmen. Mit Lenzing, einem führenden Produzenten von Spezialfasern für die Textilindustrie, und Nemak, einem führenden Anbieter von Batteriegehäusen für Elektroautos, haben wir auch zwei neue Anleihen ins Portfolio aufgenommen. Des Weiteren haben wir die Thyssenkrupp Anleihe veräußert und eine Anleihe des neu ausgegliederten Unternehmens, Thyssenkrupp Elevator, ins Portfolio gekauft.

Die Liquidität im Fonds liegt bei etwa 13%, die Aktienquote beträgt ca. 26%. Damit ist die Ausrichtung des Fonds weiterhin offensiv und mit ausreichender Liquidität ausgestattet, um bei einer Marktkorrektur attraktive Gelegenheiten nutzen zu können.

PHAIDROS FUNDS Fallen Angels

Der Phaidros Funds Fallen Angels konnte im Dezember, je nach Anteilsklasse, zwischen +0,63% und +0,81% zulegen. Der europäische High Yield Index (Bloomberg Barclays Pan-European High Yield Index) handelte über den Monat um +0,98% höher. Nach den Kursrückgängen im November, in Folge der neu entdeckten Omikron Variante, konnten sich Unternehmensanleihen zum Jahresende wieder erholen. Im Gesamtjahr hat der Fonds damit, je nach Anteilsklasse, einen Ertrag von +1,59% bis +2,44% erzielt.

Positiv entwickelten sich die Anleihen der Lufthansa (+4%). Die ersten Studienergebnisse zu einem möglicherweise weniger schwerwiegenden Krankheitsverlauf bei der neuen Variante des Coronavirus sorgte für vorsichtige Entspannung bei den Investoren. Davon konnte auch die Anleihe von Dufry (+2%) profitieren. Ebenfalls kräftig zugelegt hat die Anleihe von Douglas (+3%). Die Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen bestätigten den fortschreitenden Turnaround. Das Unternehmen konnte vor allem in Osteuropa und Frankreich Marktanteile im Online-Geschäft gewinnen. Die Restrukturierung des Filialgeschäftes wird den Gewinn aber auch im Jahr 2022 noch belasten.

Im Dezember wurden die Anleihen von OCI und Outokumpu vollständig vom Emittenten zurückbezahlt. Zudem haben wir die Anleihen von Ferrovial, einem weltweit operierenden spanischen Bauunternehmen mit Sitz in Madrid und von Thyssenkrupp veräußert. Im Gegenzug haben wir eine Anleihe von Thyssenkrupp Elevator, der abgespalteten Aufzugssparte, neu hinzugekauft. Das Unternehmen weist hohe Margen und stabile Erträge auf, daher erwarten wir eine planmäßige Reduzierung der aktuell hohen Verschuldung in den nächsten Jahren. Zudem haben wir neben einer Nachranganleihe von Lenzing, einem führenden Produzenten von Spezialfasern für die Textilindustrie, mit UGI die Anleihe eines vor allem in den USA tätigen Versorgers in das Portfolio mitaufgenommen. Das Unternehmen ist in der Energieerzeugung, aber vor allem in der Distribution mit langlaufenden Lieferverträgen, tätig. Des Weiteren haben wir auch eine Anleihe von Nemak in das Portfolio gekauft. Das Unternehmen ist ein Autozulieferer mit Sitz in Mexiko und ist führender Produzent von Batteriegehäusen für Elektroautos.

Die Liquidität des Fonds hat sich auf 8% verringert. Durch die Anpassungen ist die durchschnittliche Rendite im Portfolio etwas angestiegen und die Duration hat sich verkürzt. Wir erwarten für das nächste Jahr tendenziell steigende Nominalzinsen. In diesem Umfeld bieten Anleihen mit höheren Risikoprämien einen besseren Puffer und sollten weniger unter steigenden Zinsen leiden. Daher erwarten wir, auch im nächsten Jahr einen positiven Ertrag mit Hochzinsanleihen erzielen zu können. Investment Grade Anleihen werden es dagegen voraussichtlich schwerer haben.

PHAIDROS FUNDS Schumpeter Aktien

Der Dezember fing an den Börsen, aufgrund der Omikron Unsicherheit, etwas unruhig an, beendete das Jahr aber durch starke letzte Handelstage durchweg positiv. Der Phaidros Funds Schumpeter Aktien konnte sich dieser positiven Entwicklung im Dezember nur bedingt anschließen und verlor leicht je nach Anteilsklasse zwischen -0,38% und -0,48% an Wert.  

Die Gewinnerliste bei den Aktien wurde im Dezember von den post-Corona Profiteuren angeführt, die zuletzt im November am stärksten verloren hatten. So legte Booking.com um +13% zu, Mastercard um +12%. Am meisten an Wert hatten in diesem Monat JD.com (-20%) und Lululemon (-14%) verloren. Technische Gewinnmitnahmen waren hier der Hauptgrund, nachdem sich beide Werte in den Monaten zuvor sehr gut entwickelten. Wir haben uns mit dem Verkauf von JD.com und AIA Group von den letzten chinesischen Werten getrennt, nachdem wir im Sommer bereits Alibaba veräußerten. Wir haben uns mit der Entscheidung nicht leichtgetan, aber weitere regulatorische Unsicherheiten wiegen die Wachstumschancen derzeit auf. Die größten Verlierer auf Jahressicht wie Pinterest, Teladoc oder MercadoLibre haben wir aufgestockt. Außerdem wurde der Rücksetzer bei den kleineren Technologiewerten genutzt, um Crowdstrike neu im Portfolio aufzunehmen. Das Cybersecurity Unternehmen aus Kalifornien ist Weltmarktführer bei der Cloud-Sicherheit. Durch die AI unterstützte Software werden Bedrohungen in der Cloud identifiziert und aktiv verfolgt. Das Unternehmen ist damit eine sehr gute Ergänzung im Fonds zu Palo Alto Networks, der Weltmarktführer bei der Netzwerksicherheit ist.

Die Aktienquote liegt mit rund 96% über dem Niveau des Vormonats. Die Aufteilung zwischen Monopolisten und Herausforderern bleibt bei 2/3 zu 1/3. Zum Jahresanfang wird es spannend werden zu sehen, ob neues Risikokapital traditionell in die Börsen fließt oder ob sich die Anleger aufgrund der Gemengelage für 2022 erst einmal zurückhalten werden. Soweit es heute absehbar ist, erwarten wir ein gutes Wachstumsjahr für die Unternehmen im Fonds.

Quelle: Morningstar Direct, 30.12.2021 / Berechnung auf Basis von Monatsultimowerten. Die angegebene Performance ist der berechnete Nettovermögenswert in % in der Fondswährung nach Kosten und ohne Berücksichtigung etwaiger Zeichnungsgebühren. Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen.

 

Verbindliche Grundlage für den Kauf der Fonds sind die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID), der jeweils gültige Verkaufsprospekt mit dem Verwaltungsreglement bzw. der Satzung, der zuletzt veröffentlichte und geprüfte Jahresbericht und der letzte veröffentlichte ungeprüfte Halbjahresbericht, die in deutscher Sprache kostenlos bei der IPConcept (Luxemburg) S.A. (société anonyme), 4, rue Thomas Edison L-1445, Strassen, Luxembourg, (siehe auch https://www.ipconcept.com/ipc/de/fondsueberblick.html) erhältlich sind. Die steuerliche Behandlung ist von den individuellen Verhältnissen jedes einzelnen Anlegers abhängig. Dieser Artikel ist eine Werbemitteilung, dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar. Hinweise zu Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt. Es kann keine Zusicherung gemacht werden, dass die Anlageziele erreicht werden. Dieser Artikel wendet sich ausschließlich an Interessenten in den Ländern, in denen die genannten Fonds zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Die Fonds wurden nach luxemburgischem Recht aufgelegt und sind in Luxemburg, Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Die Fonds dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika ("USA") sowie zugunsten von US Personen nicht öffentlich zum Kauf angeboten werden. Die Dokumente können ebenfalls kostenlos in deutscher Sprache bei der deutschen Vertriebs- und Informationsstelle, Eyb & Wallwitz, Vermögensmanagement GmbH, Maximilianstrasse 21 D-80539 München, bezogen werden. Die Dokumente können ebenfalls bei der österreichischen Zahl- und Informationsstelle, ERSTE BANK DER OESTERREICHISCHEN SPARKASSEN AG, Am Belvedere 1, A-1100 Wien bezogen werden. Für Anleger in der Schweiz: Vertreterin ist die IPConcept (Schweiz) AG, Münsterhof 12, Postfach, CH-8022 Zürich und die Zahlstelle ist die DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG, Münsterhof 12, Postfach, CH-8022 Zürich. Das Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen sowie der Jahres- und Halbjahresbericht können kostenlos bei der Vertreterin in der Schweiz bezogen werden. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklungen. Die Bruttowertentwicklung nach BVI Methode lässt die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kosten (Ausgabe- und Rücknahmeaufschlag) und während der Haltedauer anfallenden Gebühren (z.B. Transaktionskosten) unberücksichtigt. Es können für den Anleger Depotkosten und weitere Kosten (z.B. Depot- oder Verwahrkosten) entstehen, welche die Wertentwicklung mindern. Die Fonds weisen aufgrund der Zusammensetzung der Portfolios oder der verwendeten Portfoliomanagementtechniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h. der Anteilpreis kann auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und unten unterworfen sein. Außerdem können bei Fremdwährungen die Renditen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb der Anteile ihrer Organismen für gemeinsame Anlagen getroffenen hat, gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU aufzuheben. Weitere Informationen zu Anlegerrechten sind auf der Homepage der Verwaltungsgesellschaft (www.ipconcept.com) einsehbar. https://www.ipconcept.com/ipc/de/anlegerinformation.html

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