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Geldanlage: Anleger wünschen Transparenz

Geldanlage: Anleger wünschen Transparenz

Wenn Menschen ihr Erspartes anlegen, wollen sie vor allen Dingen überzeugt sein, dass das Vermögen gut und sicher investiert ist. Dazu brauchen sie genaue, klare Informationen darüber, was mit ihrem Geld passiert. Auf diese Transparenz haben die Anleger ein Recht.

Erschienen am 29.09.2021 in der RHEINISCHEN POST Forum

Transparenz

Früher war rentable Geldanlage einfach. Die Menschen haben das, was sie zurücklegen wollen, aufs Sparbuch eingezahlt. Das war sicher, einfach verständlich – und gute Zinsen gab es obendrein. Doch in Zeiten niedriger Zinsen reicht es einfach nicht, das Geld so anzulegen. Aktuell übersteigt die Inflationsrate die Zinsen des Sparbuchs deutlich. Die liegen bei etwa 0,01 Prozent, die Inflation bei knapp unter vier Prozent. Das heißt: Das Vermögen verliert rapide an Kaufkraft und damit an Wert. Sichere Geldanlage sieht anders aus. Sie sollte zumindest den Erhalt des Vermögens nach Inflation sichern. Dies ist aber mit den klassischen Instrumenten – Sparbuch, Fest- oder Tagesgeld – nicht möglich. Anleger müssen also auf andere Instrumente ausweichen. Dafür gibt es viele Angebote: Immobilien, Aktien, Aktienfonds, Zertifikate, Anleihen und Anleihenfonds. Sie alle unterscheiden sich von der alt hergebrachten Geldanlage in mehreren Punkten: Die Anlagemöglichkeiten sind meist lukrativer – ein Blick auf die aktuelle Börsenentwicklung spricht Bände, sie sind damit aber auch riskanter. Denn ein Grundgesetz der Geldanlage kann niemand aushebeln: Höhere Rendite gibt es nur bei steigendem Risiko.

Nun gibt es viele Anbieter von Finanzprodukten, die versprechen, die Risiken im Griff zu haben. Doch das müssen sie belegen: Wo haben sie das Geld investiert, und wie kontrollieren sie die Entwicklung der Investments? Ein weiterer Punkt wird immer wichtiger: Die Menschen wollen, dass ihr Vermögen in Investments fließt, die den Klimawandel, Kinderarbeit, Waffenhandel oder Korruption unterbinden. Die Menschen wollen ihr Geld nachhaltig anlegen. Auch hier gibt es immer mehr Anbieter, die das versprechen. Aber können sie das auch? Oder betreiben sie Etikettenschwindel? Es kommt also auf die Transparenz der Informationen an. Ein Anbieter von Finanzprodukten sollte genau erklären können

• wie sein Anlagemodell funktioniert

• in welche Anlageobjekte er investiert und warum gerade in diese

• wie er die Objekte auswählt und kontrolliert

• wie hoch das Risiko ist

• wie nachhaltig das Investment ist und wie er dies prüft und belegt.

Gerade der letzte Punkt hat in diesem Jahr an Bedeutung gewonnen. Denn die Europäische Union hat den Anbietern neue Pflichten auferlegt. Bei der Auswahl und dem Angebot von Anlageprodukten müssen die Berater erklären, warum diese für die Kunden geeignet sind und wie das Produkt ihre Nachhaltigkeits-Wünsche erfüllt. Ein Beispiel soll zeigen, wie ein Anbieter umfassend informieren kann. Die KFM Deutsche Mittelstand AG hat 2013 den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS ins Leben gerufen. Wie der Name sagt, kauft der Fonds ausschließlich Anleihen von mittelständischen Unternehmen. Sie zahlen höhere Zinsen als große Konzerne oder Staaten – aus mehreren Gründen. So sind die Unternehmen am Kapitalmarkt noch nicht so bekannt und zahlen einen Eintrittsbonus. Oder das gesamte Volumen der Anleihen ist geringer als bei den Konzernen und Staaten, das schränkt die Handelbarkeit an der Börse ein.

Anleger brauchen also genaue Informationen über die Unternehmen, die solche Anleihen herausgeben. Denn sie wollen ja pünktlich ihre Zinsen bekommen und am Ende der Laufzeit ihr Kapital wiedersehen. Der Fonds hilft ihnen hier gleich auf mehrfache Weise. Zum einen enthält er Anleihen von vielen verschiedenen Unternehmen, so werden die Risiken verteilt. Derzeit sind es rund 90 verschiedene Anleihen. Und die Analysten der KFM untersuchen sehr akribisch jedes einzelne Unternehmen und jede Anleihe, bevor sie sie kaufen. KFM-Scoring heißt dieses Verfahren, das die KFM selbst entwickelt hat. Ihr Gründer und Vorstand Hans-Jürgen Friedrich weiß als ehemaliger Bankdirektor und Leiter Kreditgeschäft, auf welche Informationen es ankommt, um die Kreditwürdigkeit zu beurteilen. Denn letztlich ist eine Anleihe nichts anderes als ein Kredit. Beim KFM-Scoring werden Bilanzen und Geschäftszahlen genau analysiert. Die Spezialisten sprechen aber auch mit den Unternehmern, um herauszufinden, ob sie nachhaltig wirtschaften und neben dem Ertrag auch das Wohl der Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Nachbarn und der Umwelt im Blick haben. Diese Analysen sind mit dem Kauf der Papiere nicht abgeschlossen, sondern werden fortlaufend weitergeführt.

Über all diese Entwicklungen berichtet die KFM ausführlich und ebenfalls fortlaufend auf verschiedenen Kanälen. Außerdem bekommt sie Unterstützung von externen Partnern mit gutem Ruf am Markt. Die Creditreform Rating AG, die über einen großen Datenbestand verfügt, hilft beim Prüfen von Ausfallwahrscheinlichkeiten.

Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur imug | rating, die im Markt einen sehr guten Ruf genießt, prüft, ob die Anleihen und die dahinter stehenden Unternehmen alle wichtigen Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, und erstellt darüber einen Testbericht, den die Anleger einsehen können. In diesem Jahr testierte die Agentur wieder: Das Portfolio, also der Bestand aller Anleihen und der Unternehmen, sei neutral bis positiv und nahezu frei von ESG-Risiken (ESG = Environment, Social, Governance, also Umwelt, Soziales und gute Unternehmsführung). imug | rating stuft damit den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS als geeignet für nachhaltigkeitsorientierte Anleger ein. Diese erhalten damit eine Bestätigung von Dritten.

Gute Prüfung und nachhaltiges Investieren gehen dabei nicht zulasten der Erträge des Fonds. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS hat seit seiner Auflage im Jahr 2013 jedes Jahr seinen Anlegern eine Rendite von mindestens vier Prozent erwirtschaftet. Das renommierte Research- und Investmenthaus GBC hat den Fonds dafür in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge zum „Fonds Champion“ gekürt. Und auch über die Risiken informiert die KFM klar und eindeutig. Der Fonds ist nach dem SRRI-Standard (Synthetischer Risiko- und Ertragsindikator) in der Risikoklasse 3 eingeordnet, also für gewinnorientierte Anleger mit einem längerfristigen Anlagezeitraum geeignet. Seit gut einem Jahr hat der Fonds einen Bruder, den Europäischen Mittelstandsanleihen FONDS, der nach den gleichen Regeln in Anleihen europäischer Mittelständler investiert. Die KFM informiert hier ihre Anleger genauso umfassend. Die unabhängige Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner hat der KFM für beide Fonds maximale Transparenz attestiert.

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